Wildkräuter Salben & Tinkturen

Schafgarben-Tinktur

Das Frauenkraut

Die Schafgarbe ist ein Korbblütler und gilt als absolutes Frauenkraut: Sie unterstützt u. a. den Monatszyklus der Frau bei unregelmäßiger oder zu schwacher Blutung. Nicht empfehlenswert in der Schwangerschaft! Auch Wechseljahres-beschwerden, stressbedingte Müdigkeit und Nervosität können gelindert werden. Schafgarbe wird bei Rheuma und Gicht eingesetzt. Bei Darmentzündungen und Durchfall soll sie nützlich sein. Die Schafgarbe wurde im antiken Griechenland von Achilles ebenfalls zum Blutstillen eingesetzt. Die Wirkweise resultiert aus Inhaltsstoffen, wie Gerbstoffen, Flavonoiden, Bitterstoffen, ätherische Ölen und auch Eukalyptol. Daher wirkt Schafgarbe beruhigend, entzündungshemmend, wundheilend, blutstillend, schleimlösend, adstringierend, krampflösend und vieles mehr. Unbedenklich ist die Gabe der Schafgarbe auch bei Pferden und Hunden, wenn sie auch nicht zur Leibspeise derer gradieren wird. Du benötigst für eine Tinktur

  • Schafgarben-Blüten und/oder Blätter
  • Alkohol

Du füllst die Kräuter in ein Glas mit Schraubdeckel. Als nächstes gießt Du Alkohol über die Pflanzenteile, sodass sie gut bedeckt sind. Lass die Tinktur mindestens zwei besser 4-6 Wochen an einem dunklen, warmen Ort ziehen. Schüttle das verschraubte Glas 1 x täglich. Die Tinktur nimmt mit der Zeit Farbe an. Nach der Wartezeit abseihen und in ein dunkles Glas umfüllen. Die Tinktur ist ein Jahr haltbar. Denn, im nächsten Jahr schenkt uns die Natur neues Material.

Labkraut-Salbe

Antifalten-Wunder

Echtes Labkraut hat gelbe Blüten. Es wird häufig auch Liebkraut, gelbes Waldstroh oder Gliedkraut genannt. Das echte Labkraut gehört zur Familie der Rötege-wächse.

Das Labkraut wird häufig zur Herstellung von Käse eingesetzt, wenn auf tierisches Lab verzichtet werden soll. Lässt man Rohmilch zwei Tage mit Labkraut stehen, zeigt sich die gerinnende Wirkung in Form einer fertigen Buttermilch.

In Schottland kennt man Labkraut zudem als Färbemittel. In der Küche gibt es Salaten und Gemüsen einen aromatischen Kick.

Bei den Griechen verwendete man das Labkraut nach Spinnen- und Schlangen-bissen. Ihr könnt das Kraut zum Räuchern einsetzen. Hier wirkt es gegen Müdigkeit und Nervosität.

Sogar aphrodisierend soll das Kraut wirken.

In der Literatur findest Du Hinweise, dass Labkraut die Faltenbildung mildern soll? Du benötigst für eine Salbe

  • 10 frische Stängel echtes Labkraut
  • 250 ml kalt gepresstes Olivenöl
  • 25 g Bienenwachs

Gib die Blüten zusammen mit dem Öl in einen Topf, erhitze das Öl 15 Minuten lang. Achte darauf, dass die Blüten nicht angeröstet werden. Lass das Öl anschließend 30 Minuten ziehen.

Dann seihst Du das Gemisch durch ein Tuch. Ein Teefilter eignet sich ebenfalls. Anschließend erwärmst Du das Bienenwachs im Öl. Lass das Wachs im Topf schmelzen. Das fertige Salbengemisch kannst Du am Ende in kleine Tiegel abfüllen. Wenn das Gemisch erstarrt ist, schraubst Du den Deckel drauf.

Malvenblüten-Tinktur

Dank lindernder Inhaltsstoffe vielseitig einsatzbar! Die Gartenmalve und natürlich die Wilde Malve!

Die dunkle Farbe ihrer Blüten verdankt die Malve den Anthocyanen. Sie wirken entzündungshemmend und gefäßschützend. Die Malve enthält viele Gerbstoffe und Schleimstoffe. Eine Tinktur aus Malvenblüten wird zum Multitalent, da Du sie innerlich und äußerlich anwenden kannst. Entzündete Haut, sensible Lippen, aber auch bei Heiserkeit und Halsweh kann die Malve Verwendung finden. Als Mundspülung bei Zahnfleischentzündung kannst Du sie einsetzen. Die Tinktur kannst Du daher pur benutzen oder in Hautcremes und Lippenbalsam einarbeiten. Kühlend wirkt eine Kompresse auf entzündeter Haut. Für die Tinktur benötigst Du

  • Malvenblüten
  • mind. 32 % Alkohol

Fülle die Kräuter in ein Glas mit Schraubdeckel. Gieße Alkohol über die Pflanzenteile, sodass sie gut bedeckt sind. Lass die Tinktur mindestens zwei besser 4-6 Wochen an einem dunklen, warmen Ort ziehen.

Am besten schüttelst Du das verschraubte Glas 1 x täglich, damit der Alkohol sich gut mit den Inhaltsstoffen vermengt. Die Tinktur nimmt mit der Zeit Farbe an. Nach der Wartezeit seihst Du ab und füllst die fertige Tinktur in ein dunkles Glas um.

Die Tinktur ist ein Jahr haltbar. Im nächsten Jahr schenkt Dir die Natur frisches Material.


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